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Factsheet rund um das Thema Haut

Der Traum von der ewigen Jugend ist so alt wie die Menschheit selbst. Doch warum bleibt unsere jugendliche Frische nicht ewig erhalten?

Aufbau der Haut
Die Haut besteht wie eine Zwiebel aus mehreren Schichten, die alle ihre eigene Funktion haben: Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut.

    • Die Oberhaut besteht aus mehreren Schichten, die für die Zellerneuerung zuständig sind.
    • Der äußere sichtbare Teil der Oberhaut ist die Hornschicht, die aus abgestorbenen Haut­zellen besteht und den Organismus vor Wasserverlust, Krankheitserregern und schäd­lichen Stoffen schützt.
    • Die Basalschicht ist zuständig für die Produktion neuer Zellen. Innerhalb von ca. 30 Tagen entsteht durch einen ständigen Umwandlungsprozess in mehreren Stufen eine neue Hornschicht, die alten Hornzellen werden ständig abgestoßen und unbemerkt von neuen ersetzt.
    • Die Lederhaut (Corium) ist eine elastische Hautschicht aus Kollagenfaserbündeln, die die Haut dehnbar machen und straff halten. In den Kollagenzellen ist Hyaluronsäure ein­gelagert, die das Wasser in der Haut bindet und diese frischer aussehen lässt.
    • Sie enthält Blut- und Lymphgefäße, Nervenzellen, Haarwurzeln und eine Vielzahl von Hautdrüsen sowie die Rezeptoren für den Tastsinn.
    • Die Unterhaut (Subcutis) besteht aus lockerem Bindegewebe und Fettzellen, die als Kälteschutz, Energiespeicher und Schutzpolster dienen. Auch die Flüssigkeits­ein­la­ge­rung bei krankhaften Wasseransammlungen erfolgt in dieser Schicht.
    • Das Fettgewebe ist auch für die Ästhetik, nämlich für die Ausformung der weiblichen und männlichen Formen, verantwortlich.

Die biologische Uhr tickt …

    • Der genetische Alterungsprozess der Haut setzt bereits mit Mitte 20 ein. Ab diesem Zeitpunkt lässt die Funktionstüchtigkeit der Haut langsam nach. Erste Alters­erschei­nun­gen wie kleine Fältchen werden sichtbar.
    • Die schwindenden Stoffwechselaktivitäten führen dazu, dass der Zellneubildungsprozess mit zunehmenden Alter immer langsamer verläuft: Statt vier Wochen in jungen Jahren dauert die Erneuerung der Oberhaut ab 30 bis zu 40 Tage.
    • Mit zunehmendem Alter wird die Haut dünner. Der Grund: Ab Anfang 30 nimmt die Ge­schwin­digkeit der Zellteilung deutlich ab. Es werden insgesamt nicht mehr so viele neue Zellen gebildet. Die Haut verliert an Elastizität und der Feuchtigkeitsgehalt nimmt ab. Die Durch­blutung wird schlechter und damit auch die Versorgung der Haut mit Nährstoffen und Sauerstoff.
    • Mit 40 Jahren beginnt der Haut-Reifeprozess. Es wird weniger Hyaluronsäure gebildet, die elastischen Fasern in der Lederhaut leiern zunehmend aus. Die Fähigkeit, Feuchtig­keit zu binden, schwindet und die Haut wird trockener, spröder, fahler und faltiger. Die Haut in diesem Alter ist wesentlich empfindlicher als die bei Jugendlichen.
    • Hormonelle Umstellungen während der Menopause wirken sich auf die weibliche Haut aus. Durch das Sinken des Östrogenspiegels und einen hormonellen Mangelzustand ver­liert die Haut an Spannkraft und wird zunehmend dünner.   

Zahlen

    • Die Haut ist mit 200 cm2 das größte menschliche Organ.
    • Im Durchschnitt wiegt die gesamte Körperhülle zwischen zehn und zwölf Kilogramm.
    • Rund zwei Milliarden Hautzellen schützen den Körper vor Krankheitserregern, Sonnen­ein­strahlung, Überhitzung und Austrocknung.
    • Die Haut wächst täglich um ca. 0,002 Millimeter.
    • 20 Kilogramm Hautzellen verliert der Mensch in etwa pro Jahr.
    • Der Mensch besteht zu ca. 70 Prozent aus Wasser, davon ist ca. ein Viertel in der Haut gespeichert.
    • Die Haut hat einen pH-Wert von 5,7.
 

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